Rezensionen

Die Rezension zu diesem Roman, erstellt von Frank Jasensky, Mannheim, beschreibt den Roman wie folgt:

Vor dem Hintergrund der dunkelsten Phase europäischer Geschichte im zwanzigsten Jahrhundert folgt der Leser dem aus heutiger Sicht unglaublichen Lebensweg der Protagonisten dieses Buches. Herausgerissen aus ihrem gewohnten Leben müssen sie sich in diesem Chaos von Gewalt, Vertreibung, Not und Zurückweisung zurecht finden. Im Mittelpunkt steht das Schicksal zweier Menschen unterschiedlichster Herkunft die auf ihrer Flucht zueinander finden. Staatlich verordnete Unmenschlichkeit wird als persönliche Schuld Einzelner sichtbar gemacht und das vom Humanismus geprägte Geschichtsbild der neutralen Schweiz bekommt eine Facette beklemmender Provinzialität und menschlicher Kälte hinzugefügt. Selten gelingt es individuelle Schicksale mit einer solchen Intensität spürbar zu machen. Das Buch ist keine Fiktion und deshalb von bedrückender Aktualität.

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